I run. I eat. I travel.

Ein Blogentry aus ungewohnten Höhen – ich befinde mich gerade eben im Flieger über Niemandsland zwischen Österreich und der Türkei, es geht weiter mit dem zweiten Teil des Auslandssemesters in Istanbul.
Ich bin wirklich gespannt und freue mich auf knapp zwei Monate mit viel Besuch und vielen Reisen, hoffentlich vielen Abenteuern, schönen Momenten und Sommerwetter sowie jede Menge Geschichten zu Erzählen.

Die Hälfte meiner Austrian Spring Break habe ich ganz entspannt zuhause verbracht, ein bisschen Laufen gehen, viel Schlaf nachholen, in der Sonne sitzen, lesen, Kaffee trinken, tratschen. Was man halt zuhause so macht.

Und dann… Wien. Plan: Ruhig und gemütlich angehen lassen. War eigentlich eh von Anfang an erstens lächerlich und zweitens zum Scheitern verurteilt. Dafür waren die wenigen Tage umso intensiver und lustiger. Meinegüte. Großartig wars, wenn das so weiter ginge würd ich ja fast da bleiben wollen.

Donnerstag war der Tag der großen Wiedersehen inklusive um halb 5 Uhr früh aus dem Donau stolpern und im Museumsquartier Enten bestaunen. Freitag – viel zu früh – fröhliches Startnummernausgabenchaos und dann mit US-Besuch aus dem Auslandssemester aufs Steirerdorf, Dirdl, Wein, glückliche Menschen. Wie man merkt: von ruhig und gemütlich nicht unbedingt so viel zu sehen… Samstag stand dann doch recht im Zeichen der Marathonvorbereitung und Sonntag, ach Sonntag war einfach nur perfekt!

Besuch zu unchristlichen Zeiten verabschiedet (vor halb 5 Uhr früh, brrr), dann aber trotz aufgeregter Stimme im Kopf (‘Marathontagmarathontagmarathontag!!!’) ausschlafen können, den Start gemütlich während dem Frühstück mitverfolgt und sogar noch von unserer Staffelersten einen Anruf bekommen, dass alles so toll gelaufen sei (pun intended). Bei mir wars ein kontrollierter Lauf nach dem Motto ‘Death before DNF’, alle 2km Pause zum Dehnen aber dafür konstanter pace (bis km5 zwischen 6’00” und 6’10”, danach zwischen 5’45” und 5’55”), die Pausen haben mir allerdings eine nicht gar so glorreiche Zeit eingebracht. Wenn ich dann aber überlege wie unfassbar wenig ich heuer erst gelaufen bin und dass ich an Neujahr nach 5km wieder shin splints hatte kann ich mich gar nicht beschweren. So überüberhaupt nicht. Ich habs ins Ziel geschafft, am roten Zieleinlauf-Teppich noch zwei Läuferinnen überholt und heute, am Tag danach, gehts mir gut und ich bin unverletzt. Und wundersamer Weise wohl nicht verkühlt. [Insert random knocking on wood here].

Was bleibt sind ein bisschen Muskelkater, keine shin splints, unendlich tolle Erinnerungen und eine Medaille mehr. Ach, und Laufmotivation. Und neue Laufkleidung. Man gönnt sich ja sonst nix, nicht wahr?

Glücklich.

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